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Die
Interessengemeinschaft der Langstreckenläufer e.V.
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Mitgliederportraits |
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Harry A. Arndt |
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Sein sportliches Talent stellt Harry A. Arndt stets mit großer Ausdauer in den Dienst der Allgemeinheit. Für sein Lebenswerk und sein besonderes ehrenamtliches Engagement wurde er zuletzt in Hanau/Main mit dem August-Schärttner-Preis der Sparkassen-Sportstiftung Main-Kinzig ausgezeichnet. Mit unermüdlichem Eifer stellt der 1936 in Chorab (Polen) geborene Athlet etwa den Schul-Sport-Club SSC Hanau-Rodenbach auf die Beine, der in seiner über 25jährigen Geschichte mehr als 25 Deutsche Meistertitel, etwa 250 Hessen- und über 1000 Meistertitel im Kreis und Bezirk erringt. Darüber hinaus kann der Verein auch Sportler für mehr als 25 Einsätze im DLV-Nationaltrikot bei Europa- und Weltmeisterschaften stellen. Ziel des Vereins - dessen Vorsitzender und vor allem auch Nachwuchstrainer Harry A. Arndt ist - ist die Förderung von Schülern und Jugendlichen im Ausdauersport. Doch auch als Initiator von Laufveranstaltungen macht sich der pensionierte Lehrer für Geographie, Chemie und Sport einen Namen: Zusammen mit Arthur Lambert und Dr. Ernst van Aaken organisiert er den Deutschen Senioren- und Frauenmarathon (1975-1986); 1983 ist er Initiator des ersten Trans-Europa-Laufes von Tarifa an der Meerenge Gibraltars bis hin zum Nordkap am Nördlichen Eismeer. Er begründet den 1. Internationalen Deutschen 100-Kilometer-Lauf; diese Distanz liegt dem Träger des Bundesverdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland ganz besonders. Ab 1985 organisiert er den 100km-Europa-Cup, 1987 die offiziellen Deutschen 100km-Lauf-Meisterschaften. Eine besondere Anerkennung ist für ihn daher auch die Ernennung zum Ehrenpräsidenten der deutschen Ultramarathonvereinigung (DUV) am 16.11.2002. Deren Gründung nämlich hatte niemand anderes als Arndt selbst im Jahre 1985 vorgenommen. Die Liste dieses beeindruckenden Engagements ließe sich noch lange fortsetzen; beeindruckend sind jedoch auch die sportlichen Erfolge, die er vorzuweisen hat.
(Harry A. Arndt mit Sohn Carsten) Begonnen hatte Harry A. Arndts sportlicher Werdegang bereits während seiner Schul- und Studienzeit. Für Handball, Fußball und Volleyball begeistert er sich ebenso, wie für den Tischtennisschläger und die Turnmatte. Doch bald merkt Arndt, dass sein Herz dem Laufsport gehört - Hessenmeisterschaften und Medaillenränge bei deutschen und internationalen Seniorenmeisterschaften lassen nicht lange auf sich warten. Mit ihnen reift in ihm der Wunsch nach einer neuen Herausforderung: dem 100-Kilometer-Lauf. In Biel (Schweiz) läuft er 1974 seinen ersten Ultra-Marathon ohne gezielt dafür trainiert zu haben; acht Jahre später stellt er mit 6:49:17 die deutsche Bestzeit ein. Besonders im Ultra-Marathon Bereich stellt er weitere Rekorde auf, die bis heute gültig sind. Darüber hinaus ist Harry A. Arndt, der im DLV-Bundesausschuss Laufen für den Ultra-Marathon zuständig und oftmals gleichzeitig DLV-100-km-National-Teamleiter ist, als einziger deutscher Senioren-Leichtathlet in allen offiziellen Laufdisziplinen von der 800m-Distanz bis hin zum 100km-Lauf in der deutschen Senioren-Bestenliste platziert. Kraft für seine Leistungen im Sport und sein Engagement im Ehrenamt kann Harry A. Arndt nicht zuletzt aus der Unterstützung seiner Familie schöpfen. Sowohl seine Gattin Sigrid als auch seine Söhne Sascha und Carsten sind vom Laufen fasziniert und überzeugt. Besonders Carsten errang in seiner Jugend- und Juniorenzeit eine Reihe deutscher und Landes-Meistertitel in diversen Laufdisziplinen. Sascha spornt als HLV-Kadertrainer schon seit einigen Jahren die Jugendlichen des SSC Hanau-Rodenbach und die Hoffnungsträger Hessens an. Zahlreiche Erfolge und Titel des Nachwuchses sind schon jetzt der Lohn für sein Engagement. Noch eine weitere Auszeichnung durfte Harry A. Arndt vor kurzer Zeit entgegennehmen: Zusammen mit seiner Frau Sigrid wurde dem Sportler die IGL-Ehrennadel für 25jährige Mitgliedschaft überreicht. Wir hoffen, lieber Harry, dass Du mit Deinem Engagement und Wissen auch weiterhin die Jugend begeistern kannst und wünschen Dir alles Gute. M. Reinmuth
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