Die Interessengemeinschaft der Langstreckenläufer e.V.
 

 

 

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Björn Dreisbach: "Der Marathon ist das wichtigste Ding in der Laufwelt..."

 

Der Sport nimmt im Leben von Björn Dreisbach einen besonderen Stellenwert ein. Neben den eigenen Erfahrungen in fast allen Ballsportarten und dem Ausdauersport, begeistert sich der Medizinstudent für alles, was Profis in ihren jeweiligen Disziplinen an Höchstleitungen vollbringen.
"Ich könnte mir durchaus vorstellen, mich auch beruflich in diese Richtung zu orientieren und mich auf die Sportmedizin zu spezialisieren. Meine persönlichen Erfahrungen mit dem Sport wären dann sicherlich von Vorteil", gesteht Björn Dreisbach. "Dann könnte ich eines Tages vielleicht die Fußballer meines Lieblingsvereines Borussia Dortmund versorgen", lacht er.
Der Fußball war auch der erste Schritt im Sportlerleben des 25-jährigen. Schon als Bambini kickte er für seinen Heimatverein FC Tönisheide im bergischen Velbert. Über zehn Jahre kämpfte er dann - zuerst im Jugendfußball, und später in der ersten Mannschaft als Libero und Kapitän - um Pokale und den Aufstieg seines Clubs. "Eines Tages bekam ich dann allerdings Probleme mit den Knien", erzählt Björn Dreisbach. "Dann war mit Fußball - zumindest auf diesem Niveau - für mich erst mal Schluss." Eigentlich sollte er nach einer notwendigen Operation auf eine Belastungen der Beine ganz verzichten. Allerdings, so erklärt der Düsseldorfer, müsse man sich ja irgendwie fit halten. "Vor allem, wenn man auch ganz gerne mal feiern geht, oder einem guten Essen alles andere als abgeneigt gegenübersteht", gesteht er schmunzelnd.
So begann er 1998 mit dem Ausdauerlauf. Am Anfang noch sehr vorsichtig trainierend, konnte er seine Leistungen jedoch beständig steigern. Der Lohn bestand für Björn Dreisbach in der Erfüllung eines sportlichen Traumes: Beim Köln-Marathon 2001 überquerte der Student die Ziellinie nach 4:00:08! "Der Marathon ist einfach das wichtigste Ding in der Laufwelt", begeistert sich Björn Dreisbach. "Eine solche Distanz zu bewältigen bedeutet für mich schon etwas sehr besonderes." Das Studium zwang ihn danach jedoch zu einer Lernpause; das Lauffieber hat ihn allerdings nicht mehr losgelassen. Drei- bis viermal in der Woche trainiert er mittlerweile wieder. "Schließlich will ich die vier-Stunden-Marke knacken, die ich bei meinem ersten Marathon um wenige Sekunden verpasste.", erklärt er. Im Frühjahr soll es deshalb wieder soweit sein; ein neuer Marathon wird dann in Angriff genommen.
Sein absoluter Traum-Marathon muss allerdings noch etwas warten: Eines Tages aber wird er bestimmt in den Häuserschluchten New Yorks der drei-Stunden-Marke hinterher jagen...

Die IGL wünscht ihm bei der Erfüllung seiner Träume viel Erfolg und auch weiterhin Gesundheit und Spaß im Sport.

M. Reinmuth

 

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