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Die
Interessengemeinschaft der Langstreckenläufer e.V.
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Sportmedizin-Tipps |
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| Leser-Forum: "Laufen und Ermüdungsfraktur" | ||||||
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IGL-Mitglied Wolfgang F. fragt: Als talentierte Hindernisläuferin trainierte meine Tochter bis zum Sommer diesen Jahres ungefähr 50 - 60 km pro Woche, um dann ab Oktober den Trainingsumfang auf allmählich 70 km zu steigern. Sie hat seither 6 kg abgenommen und wiegt nun 51 kg bei einer Körpergröße von 1,65 m. Sie ist nicht klapprig, steht vielmehr gut im Saft. Nun zum Problem: Bis zum Sommer kam ihre Regelblutung zumindest, wenn auch unregelmäßig. Seit Oktober ist sie völlig ausgeblieben, was sicherlich mit dem geringeren Gewicht und dem höheren Trainingsumfang in ursächlichen Zusammenhang zu bringen ist. Was raten Sie hier bzw. sehen Sie im Wegbleiben der Regel ein gesundheitliches Problem? Die sport-medizinische Untersuchung Mitte September ergab einen Fettgehalt von 12,2 %. M.E. ist davon auszugehen, dass dieser jetzt deutlich abgefallen ist. Sportarzt Dr. med. R. Ziegler aus Heppenheim antwortet: Gern darf ich zu Ihrer Anfrage wie folgt Stellung nehmen:
Quintessenz: Generell sollte daher bei jungen
ehrgeizigen
Sportlerinnen in gefährdenden Disziplinen und ausbleibender
Regelblutung generell die Anti-Baby-Pille verordnet
werden,
wobei ein zumindest geringer Östrogengehalt enthalten sein
muss.
Mit dieser regelmäßigen Hormonportion von
außen,
unabhängig von der körpereigenen
Eierstocktätigkeit,
sollte genügend zum Schutz vor den gefürchteten
Ermüdungsbrüchen getan sein. Des weiteren gilt es
auch
ernährungsbezogen konsequent bestimmte Vorgaben zu beherzigen,
die am besten mit den Schlagworten zu beschreiben sind: Eiweiß-
und Eisen-reiche Kost plus
regelmäßiger Konsum von
langkettigen Omega-3-Fettsäuren (v.a.
in Seefisch und
Wild).
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