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Die
Interessengemeinschaft der Langstreckenläufer e.V.
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Sportmedizin-Tipps |
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Leser-Forum: "Ferretin-Wert und Sport" |
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IGL-Mitglied und condition-Leserin Andrea N. fragt: Ich bin 47 Jahre alt und registriere bei mir seit einigen Jahren einen Eisenwert von nicht höher als 8 10. Was halten Sie in diesem Zusammenhang von der regelmäßigen Einnahme des Algenpräparates Spirulina platensis ? Sportarzt Dr. med.
R. Ziegler aus Heppenheim antwortet: Ich gehe zunächst einmal
davon aus, dass Sie mit dem Hinweis auf Ihr Eisen den sogenannten
Ferritin-Wert meinen. Ferritin ist ein körpereigenes Speicherprotein,
das spezifisch Eisen in den blutbildenden Organen Knochenmark, Leber &
Milz zu binden vermag und dort für die Blutfarbstoff-Produktion (Hämoglobin)
bereit hält. Die höchsten Ferritin-Konzentrationen finden sich
folgerichtig in diesen Organen, im strömenden Blut ist die Konzentration
daher wesentlich geringer. Nur über die Bestimmung des Ferritinwertes
lässt sich jetzt aber eine genaue Analyse der im Körper vorhandenen
Eisendepots vornehmen. Die manchmal von ärztlicher Seite ebenfalls
bestimmte Serumeisen-Konzentration ist für diese Zwecke viel
zu ungenau und von zu vielen beeinflussenden Faktoren abhängig, um
über diesen Wert analytisch exakt die derzeitige Eisenversorgungssituation
im Körper abschätzen zu können. Entsprechend bleibt dieser
Wert anderen Fragestellungen vorbehalten. Aber aufgepasst: Ferritin
gehört zu den sogenannten Akute-Phase-Proteinen, die nach intensiveren
körperlichen Belastungen generell ansteigen und damit falsch hohe
Werte anzeigen, wenn im unmittelbaren Umfeld zur körperlichen Anstrengung
gemessen wird. Für alle Sportler heißt dies entsprechend:
Ferritin-Messungen niemals am Tag nach einer intensiveren Trainingseinheit
oder gar kurzfristig nach einem Wettkampf vornehmen lassen, sondern immer
mindestens 2 Regenerationstage vor dem Messtag dazwischen schalten.
Bei Männern sollte der so bestimmte Ferritinwert generell
über 50 Mikrogramm/l liegen, bei Frauen mindestens bei 25
Mikrogramm/l. Frauen verfügen generell über ein kleineres
Blutvolumen und auch über eine geringere Muskelmasse, was die Unterschiede
beim Ferritinwert plausibel macht.
Zur Seewasser-Alge
Spirulina platensis ist aus sportmedizinischer Sicht eigentlich nur
ausgesprochen Gutes zu berichten. Ist diese Pflanze doch extrem eiweißreich,
enthält zudem die guten Omega-3-Fettsäuren in hoher Konzentration
und des weiteren reichlich wichtige Spurenelemente wie Zink, Kupfer, Eisen,
Jod und Selen. Spirulina ist eine wichtige Nahrungsquelle für alle
Schuppen- und Krustentiere des Meeres, woraus deren hohe Wertigkeit für
die menschliche Ernährung resultiert. Auch im Rahmen von Schlankheitskuren
kann Spirulina in Tablettenform übrigens gezielt als sinnvoller
Nahrungsersatz Verwendung finden und dabei sogar eine ganze Mahlzeit
vollwertig ersetzen. Und das eben extrem kalorienarm und dennoch mit hoher
Nährstoffdichte plus hoher biologischer Wertigkeit. Vom Präparat
MSE Spirulina platensis nimmt man bei gezieltem Bedarf an den erwähnten
Spurenelementen 3 x 2 bis 3 x 5 Tabletten pro Tag als Dauergabe. Bei Körperfett-Reduktionswunsch
erhöht man auf 3 x 5 bis 3 x 7 Tabletten mit reichlich Wasser bzw.
hochwertigem Mineralwasser und dann am besten ca. 30 Minuten vor einer
geplanten Nahrungsaufnahme, was damit gleichzeitig den Hunger gezielt
reduziert. |
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