Die Interessengemeinschaft der Langstreckenläufer e.V.
 

 

 

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Stundenlauf zugunsten von Menschen mit geistiger Behinderung

 

Viernheimer Wohltätigkeitslauf erbrachte in 14 Jahren über 20.000.- Euro

Der 14. Viernheimer Wohltätigkeitslauf stand erneut im Zeichen einer großen Hilfsaktion. Sämtliche Erträge aus Startgeldern, aus der Bewirtschaftung und der Erlös aus einer Tombola werden zusammen mit Spenden mehrerer Sponsoren der Lebenshilfe Viernheim zur Verfügung gestellt. Seit 14 Jahren ist diese Veranstaltung ein Höhepunkt im sportlichen Programm der Interessengemeinschaft der Langstreckenläufer (IGL) Viernheim. Trotz großer Erfolge auf Marathon- und Ultra-Marathonstrecken hat dieser Lauf wegen seiner sozialen Orientierung den höchsten Stellenwert.

Das Vorstandsteam und andere freiwillige Helfer sind seit Wochen mit den Vorbereitungen beschäftigt. Erfreulich groß war auch diesmal die Teilnehmerzahl, die mit über 80 etwa der des Vorjahres entsprach. Hochgerechnet engagierten sich demnach in den 14 Jahren über 1000 Läuferinnen und Läufer für diesen sozialen Zweck.

Dies betonten in ihren Begrüßungsansprachen auch der Schirmherr Bürgermeister Matthias Baaß sowie der IGL-Bundesvorsitzende Peter Bayer. Der Bürgermeister sah in dem Lauf zugleich einen wertvollen Beitrag zu dem Viernheimer Programm "Sport und Bewegung". Er dankte der Stützpunktleiterin Alice Martin sowie allen freiwilligen Helfern für diesen ehrenamtlichen Einsatz.

Der Vorsitzende der Lebenshilfe Viernheim, Peter Miltner, zeigte auf, wie beliebt dieser Lauf auch bei den behinderten Mitbürgern ist, denn auch diesmal nahm eine große Wandergruppe an der Veranstaltung teil. Ursprünglich wurden die Erträge aus den Wohltätigkeitsläufen zur Finanzierung beim Bau eines Behindertenwohnheims beigesteuert, das inzwischen als eine Einrichtung der Hephata hervorragend geführt wird. Nunmehr stehen die Spendenbeträge der Lebenshilfe zur Finanzierung ihrer Sport- und Freizeitaktivitäten zur Verfügung.

Unter den Läufern entdeckten wir auch die Stadtverordneten Sigrid Haas und Dieter Rihm sowie den Vorsitzenden des Vereins "Focus" (Partnerschaft mit Satonévri) Klaus Hofmann. Eingangs hatte Alice Martin die Teilnehmer und Gäste herzlich begrüßt und die Einteilung der verschiedenen Gruppen bekannt gegeben. Jeder konnte sich nach eigenem Ermessen einer Gruppe anschließen, die seinem Leistungsvermögen entsprach: Man konnte z.B. in einer Stunde 10 km, 8 km oder 6 km laufen. Viele haben sich für Nordic Walking entschieden, andere wieder waren als Wanderer unterwegs.
Die Aufwärmgymnastik mit Heinz Thomas sorgte gleich für eine Bombenstimmung - vor allem bei den vielen Kindern! Die Gymnastik begann mit Luftballons, bei der Geschicklichkeit und Reaktionsvermögen gefragt war, ehe sie mit Dehn- und Lockerungsübungen fortgesetzt wurde - alles begleitet von flotter Musik.

Die Zuschauer verfolgten den Start mit viel Interesse und nutzten dann die Zeit, sich mit IGL-Verantwortlichen über den Ausdauersport "Langstreckenlauf" zu unterhalten. Mit herzhaften Spezialitäten vom Grill sowie einer großen Kuchen- und Kaffeetheke sorgten die Veranstalter für eine gute Bewirtung der Gäste, die allesamt ihr "Startgeld" bezahlten, wie der bunte Button am Rockkragen verriet. Viele nutzten auch die Gewinnchancen bei der Tombola, wie auch das ausgelegte Informationsmaterial regen Zuspruch fand.

Nachdem Läufer, Walker, Wanderer und die große Gruppe der Lebenshilfe wieder in der Feierabendhalle angekommen waren, blieben Aktive und Gäste bei herrlichem Spätsommerwetter noch lange beisammen. Nach einer abschließenden Bilanz wird der Spendenbetrag der Lebenshilfe übergeben.

Hans Todt

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